Entwicklung der globalen Seefrachtkosten und Strategien zur Kostensenkung

Hansol International

I. Der globale Seeverkehrsmarkt tritt in eine neue Normalität ein: häufige Schwankungen, strukturelle Umstrukturierung und wachsende regionale Unterschiede
Von 2024 bis 2026 werden die globalen Seefrachtkosten weiterhin durch internationale Entwicklungen, Hafenstaus, Treibstoffpreise, Anpassungen von Handelsrouten sowie Veränderungen in Lieferketten beeinflusst.
Selbst nach dem Höhepunkt der Pandemie zeigt der Seeverkehrsmarkt weiterhin strukturelle Merkmale wie „hohe Volatilität, Unsicherheit und regionale Differenzierung“.
Zu den Hauptfaktoren, die die Seefrachtpreise beeinflussen, gehören:
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Wirtschaftszyklen und Veränderungen der Import-/Exportnachfrage weltweit
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Kapazitätssteuerung und Platzmanagement durch Reedereien
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Anstieg der Treibstoffpreise (insbesondere für schwefelarmes Öl)
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Verringerte Hafeneffizienz, Verspätungen bei Abfahrtsplänen und Arbeitskräftemangel
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Geopolitische Spannungen und Neuausrichtung von Schifffahrtsrouten (z. B. Umfahrung des Roten Meeres)
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Steigende Betriebskosten durch Vorschriften für nachhaltige Schifffahrt
Beispiele hierfür:
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Die Frachtraten auf den Strecken Asien–Europa–Amerika schwanken um über 35 %
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Die Umfahrung des Roten Meeres verlängert die Reisezeit auf der Asien–Europa-Route um 10–14 Tage
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Der Bunker Adjustment Factor (BAF) steigt um 12–18 %
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Die Strecke Südostasien–Naher Osten verzeichnet das höchste Nachfragewachstum (11 %)
Die Seefrachtkosten sind mittlerweile zu einer entscheidenden Variablen für Gewinnmargen und Lieferzeiten international tätiger Unternehmen geworden.
II. Prognose der globalen Seefrachtkostenentwicklung 2025–2026
Auf Basis globaler Logistikdaten, veröffentlichter Pläne der Reedereien und Marktanalysen fasst Hansol International folgende Trends für die Jahre 2025–2026 zusammen:
1. Kapazitätsengpässe bei Reedereien werden anhalten
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Große Reedereien beschränken weiterhin Kapazitäten und Routenangebote
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Die Vorlaufzeit für Buchungen verlängert sich um 20–30 %
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Temporäre Preiserhöhungen (General Rate Increases – GRI) werden voraussichtlich häufiger auftreten
2. Umleitungen erhöhen Transportzeit und -kosten
Insbesondere auf den Strecken Asien–Europa und Asien–US-Ostküste:
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Erhöhte Transportkosten pro Route
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Höhere Verspätungsquoten
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Unregelmäßige Abfahrtspläne werden zur Norm
3. Nachhaltige Schifffahrt (grüne Kraftstoffe) verursacht zusätzliche Kosten
Das EU-Emissionshandelssystem (EU ETS) wirkt sich direkt auf die Seefrachtkosten aus und wird künftig auf weitere Länder und Routen ausgeweitet.
4. Stetiges Wachstum auf Südostasien-Routen
Aufgrund von Produktionsverlagerungen entsteht neue Exportnachfrage; die Frachtraten auf den Routen nach Vietnam, Indonesien und Thailand zeigen daher größere Elastizität und Volatilität.
5. Die Gesamtkosten im Seeverkehr werden 2026 „hoch, aber moderat volatil“ sein
Eine starke Preissenkung ist unwahrscheinlich; stattdessen ist mit „geringen Korrekturen innerhalb eines schwankenden Bereichs“ zu rechnen.
III. Wie können Unternehmen ihre Seefrachtkosten effektiv senken? (Sofort umsetzbare Strategien)
1. Preisvergleich über mehrere Routen und Reedereien
Preisunterschiede zwischen Reedereien, Abgangshäfen und Umschlaghäfen können bis zu 20–45 % betragen.
Hansol International empfiehlt:
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Etablierung eines systematischen Preisvergleichsmechanismus in der Lieferkette
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Nutzung eines internationalen Agenturnetzwerks zur Beschaffung aktueller Frachtraten
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Prognose zukünftiger Preise mithilfe historischer Daten
2. Strategische Planung der Versandzeiträume zur Vermeidung von Hochsaison-Peaks
Hochsaisons umfassen:
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Juni–August (Back-to-School-Saison)
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September–Dezember (Feiertagssaison in Europa/USA + Singles’ Day)
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Sechs Wochen rund um das chinesische Neujahrsfest
Frühzeitige Platzreservierung kann 10–20 % der Kosten einsparen.
3. Gezielte Nutzung unterschiedlicher Containerarten und Sammelgutverfahren
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FCL (Full Container Load) eignet sich für große Mengen oder schwere Güter
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LCL (Less than Container Load) ist ideal für kleine Chargen oder Teillieferungen
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High-Cube-Container bieten mehr Volumen für leichte, voluminöse Güter
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Überdimensionierte Verpackungen und ungenutzter Laderaum erhöhen die durchschnittlichen Kosten pro Kubikmeter
Hansol International entwickelt auf Basis von Gewicht und Volumen individuelle Containerstrategien.
4. Nutzung mehrerer Versandhäfen (insbesondere in China und Südostasien)
Beispiel:
Die gleiche Sendung, die normalerweise aus Guangzhou/Shenzhen exportiert wird, könnte über Xiamen, Shantou oder Nansha versandt werden – mit Preisunterschieden von 10–30 %.
5. Einsatz von Auslandslagern, Vorlagern und regionalen Umschlagzentren
Durch regionale Distributionszentren können Unternehmen:
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Die Logistikkosten pro Sendung senken
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Die letzte Meile schneller abwickeln
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Lagerengpässe infolge von Schiffsroutenverspätungen reduzieren
Hansol International bietet ein umfassendes Lagerstellennetzwerk in China, Südostasien, dem Nahen Osten und Europa.
6. Nutzung digitaler Systeme zur Prognose von Seefrachttrends
KI-gestützte Systeme erkennen Veränderungen bei Fahrplänen, Kapazitätsengpässe, Wahrscheinlichkeiten von Hafenstaus und Treibstoffindikatoren,
damit Unternehmen proaktiv Entscheidungen treffen können – statt reaktiv zu handeln.
IV. Wie unterstützt Hansol International Unternehmen bei der Senkung ihrer Seefrachtkosten?
Hansol International verfügt über ein grenzüberschreitendes Seeverkehrsnetzwerk, mehrere Lagerstandorte und ein globales Speditionsnetzwerk
und bietet Unternehmen folgende Vorteile:
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Integrierte Preisvergleichsplattform für mehrere Reedereien
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Priorisierte Platzbuchung (Priority Booking)
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Auswahl mehrerer Abgangshäfen + flexible Routenplanung
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Kombinierte multimodale Lösungen (See-, Luft- und Schienenfracht)
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Auslandslager und regionale Umschlagzentren
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Visualisierungssystem für Lieferketten mit Echtzeit-Monitoring von Fahrplänen und Kosten
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Risikomanagement und Frühwarnsysteme bei Verspätungen
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Umfassende Zollabfertigungs-, Zollclearance- und Versicherungsdienstleistungen
Durch diese integrierten Kompetenzen senken Kunden von Hansol ihre Seefrachtkosten im Durchschnitt um 12–28 %
und verbessern die Lieferzuverlässigkeit um 35–60 %.
V. Kostenmanagement im Seeverkehr wird zum Kernwettbewerbsfaktor internationaler Unternehmen
Die globalen Seefrachtkosten haben eine „neue Normalität hoher Volatilität“ erreicht.
Für internationale Unternehmen sind Preisschwankungen nicht beeinflussbar, doch die Gestaltung der Lieferkette und das Kostenmanagement liegen in ihrer Hand.
Hansol International setzt weiterhin auf sein globales Netzwerk, digitale Systeme und fachliche Handelskompetenz,
um Kunden vorhersagbare, planbare und kosteneffiziente Seeverkehrs-Lösungen anzubieten.
Für aktuelle Marktdaten und Handelseinblicke zum globalen Seeverkehr folgen Sie bitte weiterhin Hansol International.